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27 Mrz |
Autofahrer verursachen über 50 Prozent aller Motorradunfälle Berlin, Deutschland
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Berlin. Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. weist heute auf den Beginn der Motorradsaison hin und fordert sowohl Auto- als auch Motorradfahrer dazu auf, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen, was mit einigen einfachen Regeln möglich sei.
Typische Verletzungen von Motorradfahrern seien Knochenbrüche, schwere Hautschürfungen oder Verletzungen an den Nerven, die zu Lähmungen führen können. Deswegen solle jeder Motorradfahrer - auch nur für eine kurze Spritztour - geeignete Schutzkleidung tragen. Dabei sei es wichtig, dass die Protektoren richtig und fest sitzen, und das Schuhwerk müsse so beschaffen sein, dass auch der Knöchel geschützt ist. Die Hose dürfe sich nicht nach oben ziehen lassen, wenn man über den Asphalt schlittere. Eine normale Jeans-Hose biete bei einem Unfall nicht mehr Schutz als die nackte Haut.
Über die Hälfte aller Motorradunfälle werden jedoch von Autofahrern verursacht. Deswegen gelte eine besondere Verantwortung auch für Autofahrer. Der Schulterblick könne vielen Motorradfahrern große Schmerzen ersparen.
Martin J. Wittschorek, Pressesprecher bei den Johannitern und selbst passionierter Motorradfahrer, berichtet: „Besonders im Stadtverkehr schauen Autofahrer bei einem Spurwechsel oft nicht nach, ob im toten Winkel neben dem Auto ein Motorrad fährt. Auch hilft es Motorradfahrern, wenn Autofahrer vor dem Abbiegen rechtzeitig blinken und nicht erst beim Ausscheren anzeigen, wohin sie fahren. Auf kurvigen Straßen müssen Autofahrer wie Motorradfahrer unbedingt auf ihrer Spur bleiben.”
nhd
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