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9 Mai |
Myanmar: Endlich Zugang zum Irrawaddy Delta Pressemitteilungen, Welt
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Malteser nehmen Gesundheitszentrum in der am stärksten betroffenen Region in Betrieb
Labutta/Köln. 09.05.2008. Am Sonntag wird ein medizinisches Team der Malteser in die Küstenstadt Labutta im Irrawaddy Delta aufbrechen und dort ein Gesundheitszentrum in Betrieb nehmen.
“Die Situation dort verschlechtert sich von Stunde zu Stunde, die Menschen brauchen dringend sauberes Trinkwasser und medizinische Versorgung”, berichtete ein Erkundungsteam der Malteser heute nach seiner Rückkehr aus dieser am stärksten betroffenen Region. “Das Krankenhaus von Labutta ist fast vollkommen zerstört.” Die Malteser richten daher in einem Haus, das den Sturm überstanden hat, ein Gesundheitszentrum ein. Zwei Ärzte und eine Krankenschwester behandeln dort die Verletzten. Außerdem soll ein großes Zelt aufgestellt werden, in dem weitere Patienten versorgt werden können.
Auch in der Region um Yangon weiten die Malteser ihre Hilfe aus. In den drei Distrikten Dawbon, Tantabin und Thongwa verteilen die Malteser heute Wasserdesinfektionstabletten an 8.000 besonders schwer betroffene Haushalte und sichern damit die Versorgung dieser Familien mit sauberem Trinkwasser für eine ganze Woche. Zusätzlich leisten die Helfer weiterhin medizinische Hilfe, versorgen die Verletzten und verteilen Medikamente. Darüber hinaus werden 750 so genannte “Family Kits” mit Kochgeschirr, Hygieneartikeln und Wasserkanistern sowie 850 Plastikplanen für den Bau von Notunterkünften zur Verteilung kommen.
(PM: ADH)
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