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DRK Berlin: Hausverbot im Zeichen der Menschlichkeit
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Nachrichten - Berlin
Geschrieben von: nhd   
Freitag, 25. Juli 2008 um 13:56
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Kreisgeschäftsstelle des DRK Kreisverbandes Berlin Schöneberg-Wilmersdorf e.V. in der Güntzelstraße 30 - (c) npo-press.netVorstand und Präsidium des DRK Kreisverbandes Berlin Schöneberg-Wilmersdorf e.V. belegen Mitglieder der Bereitschaftsleitung und weitere aktive Bereitschaftsmitglieder mit „absoluten Hausverboten“.

Ohne vorherige Anhörung erteilen Präsidium, vertreten durch den Vizepräsidenten Manfred Klein, und Vorstand, Günter Schmidt, des DRK bereits am vergangenen Freitag den beiden, erst kürzlich von der Bereitschaftsversammlung gewählten, stellvertretenden Bereitschaftsleitern, Markus Wrase und Markus Klevin, sowie ihrem Amtsvorgänger, Norbert Domhöfer, ein absolutes Hausverbot und Teilnahmeverbot für alle Veranstaltungen des Kreisverbandes. Auch die langjährige Bereitschaftsleiterin, Katja B.* und der zurückgetretene Gruppenführer des Betreuungsdienstes, Ben E.*, bekamen einen Brief.

Dass dem Präsidium bekannt geworden sei,… und Mitglieder zwischenzeitlich berichtet hätten, …, wie es in den Schreiben heißt, [konkrete Vorwürfe liegen der Redaktion vor] reicht dem DRK aus, um langjährige aktive Helfer vor die Tür zu setzen.

Es sei vollkommen unverständlich, dass diese, „falschen und völlig aus der Luft gegriffenen Anschuldigungen“, wie aus Kreisen der Betroffenen verlautete,  zu einem absoluten Hausverbot führen können. Frau Katja B.* und Herrn Ben E.* wurde die Möglichkeit einer Stellungnahme eingeräumt. Sollten sie diese Möglichkeit nicht nutzen, ereile sie nach Ablauf einer Frist dasselbe Schicksal, heißt es.

Man vermutet, dass diese falschen Informationen vom noch amtierenden Kreisbereitschaftsleiter, Michael Rothe, und seinem Stellvertreter Clemens Trautermann, stammen könnten. Rothe, der selbst betroffener von Beschwerde- und Disziplinarverfahren sei, in denen Ihm unter anderem vorsätzliche und nachhaltige Störung des Gemeinschaftsleben vorgeworfen werde, versuche auf diese Weise vielleicht seine Widersacher, die sich über sein Verhalten beschwert haben, zu beseitigen.

Normalerweise würden solche Vorwürfe, wie sie hier vom Kreisverband vorgebracht wurden, im Rahmen eines Disziplinarverfahrens untersucht, bei dem alle Seiten gehört werden, wie es in einem Rechtstaat üblich sei, um dann über eventuelle Konsequenzen zu entscheiden. Im vorliegenden Fall scheine man nicht an einer Konfliktlösung interessiert zu sein. Vielmehr werde wohl geglaubt, eine unbürokratische Möglichkeit gefunden zu haben, sich (anders)denkender unbequemer Helfer entledigen zu können. Hier versuche der Kreisverband Ordnungen und Satzungen des Deutschen Roten Kreuzes auszuhebeln und eigene Lösungen zu finden, glauben die Betroffenen.

Nicht mehr für jeden offen, die Einfahrt zu den Räumen der leitungslosen Bereitschaft Wilmersdorf in der Schaperstraße 34 (c) npo-press.netWas vor dem Rausschmiss passierte

Die ehemalige Kreisbereitschaftsleitung hatte mit dem Präsidium bereits länger anhaltende Probleme, die darin gipfelten, dass das Präsidium die drei Bereitschaften des Kreisverbandes per Beschluss zusammenlegen wollte. Die Bereitschaften wehrten sich und schalteten den Landesverband ein, wodurch der Beschluss letztendlich zurückgenommen werden musste.

Das Verhältnis zwischen Kreisbereitschaftsleitung und Präsidium blieb weiter gestört, so dass ein gemeinsamer Rücktritt der Kreisbereitschaftsleitung, Mitte 2007, den Weg für etwas Neues frei machen sollte.

Ursprünglich wollte man auf die Wahl einer neuen Kreisbereitschaftsleitung seitens der Bereitschaften verzichten und einen Vertreter benennen, der die Interessen der Bereitschaften im Präsidium vertreten sollte. Das Präsidium berief sich auf die Satzung, nach der die Bereitschaften durch den „Kreisbereitschaftsleiter“ vertreten werden und war nicht bereit, einen durch die Bereitschaften entsandten Vertreter mit Stimmrecht zu akzeptieren

Der erste, vom Präsidium angeordnete, Termin zur Neuwahl einer Kreisbereitschaftsleitung scheiterte daran, dass man sich nicht auf fähige Kandidaten einigen konnte. Vorgeschlagen und bereit für das Amt zu kandidieren, waren Michael Rothe und Clemens Trautermann.

Am zweiten Wahltermin, Ende 2007, wurden beide gegen die Stimmen der Bereitschaftsleitung Wilmersdorf gewählt. Die Wahl wies sowohl im Vorfeld, als auch in der Durchführung Mängel auf, glaubte die Leitung der wilmersdorfer Bereitschaft und focht die Wahl erfolglos an.

Diverse, Bereitschaftsmitglieder und ihre Leitung benachteiligende, Vorkommnisse, die von der Kreisbereitschaftsleitung ausgingen, wie einige Mitglieder glaubten, führten zu Rücktritten der stellvertretenden Bereitschaftsleiterin, Anna Schuster, dem Gruppenführer des Betreuungsdienstes, Ben E.*  und letzendlich zur Beantragung von Beschwerde- und Disziplinarverfahren gegen Herrn Rothe bei dem Landesbereitschaftsleiter, Norbert Kroschel. Es sollte eine objektive Überprüfung der Vorwürfe stattfinden.

Ganz nebenbei wurden dem stellvertretenden Bereitschaftsleiter, Norbert Domhöfer, auf einem Bereitschaftsabend vor allen Anwesenden, von Jens Frick, Rechtsanwalt und Justitiar des Kreisverbandes, die Schlüssel mit an den Haaren herbeigezogenen Begründungen, wie Domhöfer meint, abgenommen und ihm gleichzeitig sein Amt aberkannt - mündlich. Trautermann saß lediglich als stummer Zeuge mit vor sich verschränkten Armen in einer Ecke, neben dem Justitiar.

Die nun notwendig gewordenen und abermals durch das Präsidium angeordnete Nachwahl der Stellvertreter der Bereitschaftsleiterin Katja B.* endete mit der einstimmigen Wahl von Markus Wrase, Schulleiter einer Rettungsdienstschule, und Markus Klevin, Ausbilder einer Rettungsdienstschule, die gemeinsam annähernd jeden Bereitschaftsabend der vergangenen sechs Monate ausgerichtet und hochwertige Ausbildungen angeboten haben.

Statt das angezeigte Verhalten der Kreisbereitschaftsleitung unter die Lupe zu nehmen oder den Ausgang der anhängigen Verfahren abzuwarten, wurden die mutmaßlichen Opfer vor die Tür gesetzt und somit das Problem nach Art des Präsidiums des DRK Kreisverbandes Berlin Schöneberg-Wilmersdorf e.V. gelöst.

Bereits in der Vergangenheit wurde einem als unbequem angesehenen ehemaligen DRK-Mitglied ein Hausverbot erteilt, mit der Begründung, er habe die aktive Mitgliedschaft in der Bereitschaft beantragt. Das Hausverbot besteht trotz Hinzuziehung eines Rechtsanwaltes weiterhin.


*) Name ist der Redaktion bekannt.
Kommentare
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Uwe Voigt  - Kann ja wohl nicht wahr sein   |91.37.175.xxx |2008-08-08 12:50:56
Unerhört!

Wenn dieser Kreisverband tatsächlich Hausverbote erteilt und das
aufgrund bloßer Gerüchte, dann sollte das auf jeden Fall von oben untersucht
werden.

Es kann ja wohl nicht sein, dass Menschen, die ihre Freizeit
kostenlos zur Verfügung stellen rausgeschmissen werden, weil irgendwem ihre
Nase nicht passt.

Wo leben wir denn?
Martin Röll  - Unglaublich! Was wird unternommen?   |88.75.212.xxx |2008-08-10 18:44:35
Was unternimmt der der Landesverband oder das Generalsekretariat in der Sache?
Dafür gibts die doch, oder? Beim Roten Kreuz kann doch nicht jeder machen was
er will, oder etwa doch? Ich fürchte um meinen Jahresbeitrag!!!
Michael Marx  - Nicht überrascht   |85.178.10.xxx |2008-08-20 21:31:29
als ich 1975 aktiv in den ehrenamtlichen Dienst des DRK ( in
Westdeutschland)eintrat, glaubt ich auch noch an die ideellen Zwecke, die das
"rote Plus in unserer Welt" darzustellen versucht. Heute weiß ich, dass
diese Grundeinstellung bestenfalls noch historischen Erinnerungswert hat. Ab der
Gruppenführerebene besteht nur noch eine selbsttragende Konstruktion des
selbstverliebten Dilletatntismus. Zeitgemäße Menschenführung oder gar
Motivation von Helfern ist nicht angesagt. Das Fußvolk soll dankbar speicheln,
wenn es gelegentlich mit der elfenbeinfarbenen Sammeldose Euros erbetteln darf.
Zaster zu scheffeln und zu horten ist zum Ersatz für sonstige
Rot-Kreuz-Grundsätze geworden und vermittelt den meistens im sonstigen Leben
eher mittelmäßig erfolgreichen Präsidenten und dem restlichen Hofstaat eine
Art Ersatzbefriedigung. Aufmüpfige "junge Wilde" sind da eher
Störfaktoren und können in 100% der Fälle immer mit dem Satzungsjoker
(Ansehen des DRK geschädigt.... ) kalt gestellt werden.

Kleiner Tip: Ich bin
dann zu einer katholisch geprägten HiOrg gewechselt. Auch da wird nur mit
Wasser gekocht. Der Umgang mit der Ressource Mensch erfolgt jedoch deutlich
respektvoller und (wer hätte das bei den Papsttreuen vermutet ?) im Vergleich
zum DRK etwa 80 Jahre moderner....

Wer das weiterhin toll findet, sollte sich
mal ein Vergleichangebot vom Sado-Masostudio seines Vertrauens schicken lassen
!

Gruß

Michael Marx
Friedewald  - Na sowas, das DRK in Berlin - Wilmersdorf   |91.37.152.xxx |2008-09-22 12:29:15
Tja, auch ich habe diese schreckliche Nachricht von einem Bekannten gehört. Das
ist schade, sehr schade.

Das DRK ist doch eigentlich eine Begenungstätte
für Leute wie du und ich... Hätt ich nicht gedacht.

Bei den Leuten kein
Wunder.
Ich halte bislang trozdem was vom \"Roten Plus\" Find
es schade, dass es soweit kommen musste.

Ich kenne leider auch die vermutlich
Kat. HiOrg...
ja, leider sind diese Leute arme würstchen
Michael  - Beifall   |188.111.74.xxx |2011-09-12 17:02:24
Die von Michael Marx geäußerte Meinung trifft VOLL ins Schwarze !!! Besser
hätte man gar nicht treffen können ...
Ich war in einem Berliner KV des DRK
tätig - sogar auf Leitungsebene.
Ab welcher Ebene das Ganze zu beobachten
ist, möchte ich nicht festlegen - das ist auch wurscht.
Meine persönliche
Erfahrung sagt, dass Du, wenn Du
\\\"überleben\\\" willst, der Obrigkeit immer
schön die Füsse küssen und die Schuhe putzen musst.
Kritische Stimmen und
ehrliche Meinungen sind nicht gefragt - das könnte ja das tolle Image des DRK
in Verruf bringen - nach dem Motto \\\"Wir sind toll und haben
uns alle lieb ...\\\"
Allein der Satz \\\"Wir
beim DRK sind ja alle eine Familie\\\" löst Schweißausbrüche
bei mir aus - wenn man in Familien so miteinander umgeht, bleibe ich lieber ein
Leben lang allein ...
Man muss unbedingt noch sagen, dass es sicher auch beim
DRK Kreisverbände gibt, in welchen das (ehrenamtliche) Arbeiten richtig Spaß
macht und mit den Helferinnen und Helfern menschlich und respektvoll umgegangen
wird - es scheint jedoch nicht die Regel zu sein.
Auch im Bereich des
Hauptamtes ist die Menschlichkeit beim DRK in weiten Teilen auf der Strecke
geblieben ...
Es gibt viele weit angenehmere Arbeitgeber - sowohl im Ehren-
als auch im Hauptamt ...
Igor Gerecke  - Kreiskonventionsbeauftragter a.D.   |78.53.4.xxx |2008-08-23 13:07:59
Herr Michael Marx spricht mir aus dem Herzen. Ich war 15 Jahre im Roten Kreuz
und muss sagen treffender kann man den Zustand hinter den Kulissen und die
Selbstdarstellung, die ich gerne mit der Prawda aus den Zeiten der UdSSR
vergleiche, nicht beschreiben.
Peter Hillig  - Bin auch nicht überrascht ...   |87.193.158.xxx |2009-07-08 14:21:37
... "Zeitgemäße Menschenführung oder gar Motivation von Helfern ist nicht
angesagt. Das Fußvolk soll dankbar speicheln, wenn es ... "

im Hauptamt
"einen Job hat" und im Ehrenamt eine Stellung erreicht hat, an der er
oder sie auch gern festhalten möchte, weil er oder sie glaubt, etwas
darzustellen. "Ich habe was zu sagen ..."

Leider ist das
Hierarchiedenken beim RK noch immer sehr stark ausgeprägt, weil (leider !) sehr
viele in Positionen geraten, über die sie sich definieren, weil sie im
restlichen Leben nicht weit gekommen sind.

Fazit :
Leider kann beim RK die
Fahne der "Menschlichkeit" schon nicht mehr gewaschen werden, weil sie
dazu viel zu verdreckt und ausgefranst ist. Diese Fahne muss dringend durch eine
neue ersetzt werden - ob dann auf dieser Fahne "Menschlichkeit" stehen
sollte - darüber sollte noch einmal nachgedacht werden ...
Uwe Voigt  - Das DRK hat Probleme, ehrenamtliche Helfer zu find   |91.37.152.xxx |2008-09-22 13:19:41
Wo es in anderen Bundesländern schwer zu sein scheint, ehrenamtliche Helfer zu
finden, kann man sich hierzulande offensichtlich einen ganz anderen Umgang mit
diesen erlauben.

-------------------------------------
---------
siehe:
http://www.szon.de/lokales/rave
nsburg/region/200809220362.html
Stephan Jacobs  - DRK: Strafe statt Hilfe   |84.187.241.xxx |2008-10-18 17:46:38
Die infolge der "DRK Strategie 2010 plus" vorgesehenen
Satzungsänderungen im DRK machen ein Vorgehen wie hier beim DRK in Berlin nicht
nur möglich, sondern auch rechtmäßig. Wer sich näher informieren oder gar
mitdiskutieren möchte kann dies
auf:

http://www.satzungsdiskussion.de/

Grüsse vo Stephan
aus Dresden.
lefrog1911  - Passiert in vielen Verbänden   |80.187.96.xxx |2008-12-04 08:24:45
Das passiet auch in anderen Verbänden. Ich habe auch ein solches Verfahren weil
ich im Internet etwas geschrieben habe was mein Kreisbereitschaftsleiter falsch
gedeutet hat. Ist auch nie richtig untersucht worden bis heute. Ein Verbot der
Teilnahme an Bereitschaftsabenden habe ich dennnoch und das schon seit über 6
Monaten. Solch ein Verfahren muss lt. Ordnungen des DRK nach drei Monaten
abgeschlossen sein mit einen Ergebniss. Dieses kenne ich bis heute nicht!!!
anonym  - rausgeworfen   |88.74.213.xxx |2009-05-11 10:06:00
Auch ich wurde von einem Bereitschaftsleiter in Müggelspree hinausgeworfen
Neukölln-Treptow. Dies geschah jedoch nicht ohne jeglichen Grund, doch aber
habe ich das Gefühl, dass auf diese Art und Weise in vielen ehrenamtlichen
Organisationen so gearbeitet wird. Ein weiterer Helfer musste die Bereitschaft
verlassen, weil er an wenigen Einsätzen teilgenommen hatte (dies spricht für
sich)schaut euch einfach mal die Mitgliederliste aus diesem ortsverband an, wie
sie sich in den vergangenen 2 Jahren minimiert haben.
Eu-Burger   |62.47.184.xxx |2009-06-28 13:10:22
Tja !! Ich habe selber erfahren mussen wie Unmänschlich vorgehet DRK Hamburg
und Vorstand Berlin mit ihrer "schützlingen"d.h schuller in deren
"Betreuten einrichtungen", wie wierd Macht und Gezicke von deren die
bechaupten das die Gotter in Person sind und für Ewigkeit auf ihrm Posten
sitzen und Schicksale von Mänschen zu entscheiden zu haben,gleichzeitg nie
fähig zu sein Stellung nahme zu nehmen,um probleme zu lössen.Sondren mit
Schwadronen von "Eigenen Rechtsanwelten" überschirmt bleibt und begin
Klassiche Brief Schlacht!
Frag ich mich offt, ist das Die Leitstruktur und
umgang mit Mänschen Alle Nationen einer Deutsche Organisation die behauptet
sich DRK zu heißen?
Jetzt bin ich in Ausland und habe ich auch Roter Kreuz
begegnet aber unter Anderer Moralischer Dimension und "Mission "!
nochmitglied   |109.43.87.xxx |2010-07-09 02:17:21
Das DRK entwickelt sich leider immer mehr zu einem kommerziellen
Dienstleistungsgrosskonzern, in dem Ehrenamtler keine Rolle mehr spielen. Schade
um die Idee Henry Dunant's!
nochimehrenamt  - re: Bin auch nicht überrascht ...   |109.43.116.xxx |2010-07-09 03:02:53
Leider muss ich diese (untenstehende) Erfahrung im DRK auch machen. Ich
werde wohl das Handtuch werfen. Schade um die gute Idee des
Henry Dunant!


Peter Hillig schrieb:
... "Zeitgemäße Menschenführung oder gar Motivation von Helfern ist
nicht angesagt. Das Fußvolk soll dankbar speicheln, wenn es
... "

im Hauptamt "einen Job hat" und im Ehrenamt eine
Stellung erreicht hat, an der er oder sie auch gern festhalten möchte,
weil er oder sie glaubt, etwas darzustellen. "Ich habe was zu
sagen ..."

Leider ist das Hierarchiedenken beim RK noch immer sehr
stark ausgeprägt, weil (leider !) sehr viele in Positionen geraten,
über die sie sich definieren, weil sie im restlichen Leben nicht weit
gekommen sind.

Fazit :
Leider kann beim RK die Fahne
der "Menschlichkeit" schon nicht mehr gewaschen werden, weil
sie dazu viel zu verdreckt und ausgefranst ist. Diese Fahne muss
dringend durch eine neue ersetzt werden - ob dann auf dieser Fahne
"Menschlichkeit" stehen sollte - darüber sollte noch einmal
nachgedacht werden ...
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