Nürnberg, 14.07.2010 8,50 Euro in den alten, 7,50 Euro in den neuen Bundesländern – diese Lohnuntergrenze für Pflegehilfskräfte hat das Bundeskabinett heute beschlossen. Ein Ergebnis, das bei der Diakonie Bayern auf Zustimmung stößt. „Wir hoffen, dass auf diese Weise das Lohndumping in der Pflege beendet wird“, kommentiert der Präsident des Diakonischen Werkes Bayern den Berliner Beschluss. „Noch immer werden in der Branche von einigen Anbietern Stundenlöhne von fünf Euro gezahlt.“ Für die Diakonie, eine der größten freien Anbieterinnen von Pflegeleistungen in Deutschland, habe der Beschluss allerdings keine Auswirkungen: „Der Mindestlohn der Diakonie in der Pflege liegt deutlich über der Lohnuntergrenze.“
(Pressemeldung von Diakonie Bayern)
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