Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und das Diakonische Werk Bayern wollen christlich-ethische Kriterien in die aktuelle Diskussion um die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte einbringen. In einem heute veröffentlichten mehrseitigen Kriterienkatalog wird unter anderem eine einseitige Belastung von Hartz IV-Empfängern (insbesondere von Alleinerziehenden und ihren Kindern oder Arbeitslosen) im Gegenüber zu anderen gesellschaftlichen Gruppen abgelehnt.
Landeskirche und Diakonie anerkennen ausdrücklich die Sparbemühungen von Bund und Staatsregierung, fordern jedoch von den politisch Verantwortlichen, die Sparbemühungen sozial gerecht und ausgewogen zu gestalten. „Auch ein soziales Ungleichgewicht ist eine Hypothek für die kommenden Generationen“ heißt es im Blick auf das häufig vorgebrachte Argument, zugunsten der nachfolgenden Generationen einen möglichst schuldenfreien Haushalt erreichen zu müssen.
(Pressemeldung von Diakonie Bayern)
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