Home Nachrichtenüberblick Presseticker 10.2.:Tag der Kinder- und Jugendhospizarbeit / „Kinder weinen meist weniger als Erwachsene“ - Malteser weiten Trauerangebot aus
 
10.2.:Tag der Kinder- und Jugendhospizarbeit / „Kinder weinen meist weniger als Erwachsene“ - Malteser weiten Trauerangebot aus
Nachrichten - Presseticker
Geschrieben von: Pressemeldung   
Donnerstag, 09. Februar 2012 um 14:46
smaller text tool iconmedium text tool iconlarger text tool icon
Köln. Ingrid Chiari (72) begleitet seit 17 Jahren schwerkranke Menschen in der letzten Phase ihres...
(Pressemeldung von Malteser e.V.)

Köln. Ingrid Chiari (72) begleitet seit 17 Jahren schwerkranke Menschen in der letzten Phase ihres Lebens. Seit drei Jahren hilft sie zudem Kindern und Jugendlichen, deren Mutter, Vater oder Geschwister gestorben sind, beim Trauern. „Kinder weinen meist weniger als Erwachsene, sie drücken ihre Gefühle anders aus, mal durch Malen und Verkleidung, aber auch mit Schreien und Wutausbrüchen“, sagt die Medizinerin und ehrenamtliche Malteser Trauerbegleiterin aus Fulda. Viele Erwachsene wüssten nicht mit der Trauer von Kindern umzugehen. „Dabei brauchen trauernde Kinder besonders eine Person, die sie akzeptiert, ihnen zuhört, sie ernst nimmt und Gefühlsausdrücke aufgreift, statt zu blockieren.“ Ohne Trauerprozess können Kinder psychosomatische Beeinträchtigungen  erleiden oder reaktive Depressionen entwickeln. Jahre später kann sich ungelebte Trauer zudem in Aggression wandeln und gegen andere Menschen richten.

 
„Die Malteser werden deshalb die Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche verstärken“, kündigt die Vizepräsidentin des Malteser Hilfsdienstes, Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim, zum Tag der Kinder- und Jugendhospizarbeit am 10. Februar an. Insbesondere Kindertageseinrichtungen und Schulen wollen die Malteser mit dem neuen Projekt „Gib mir´n kleines bisschen Sicherheit“ in die Lage versetzen, das Thema Trauer aufzugreifen und den betroffenen Kindern praktische Hilfen anzubieten. Finanziert wird das Angebot zunächst aus Spenden. Spies betont jedoch, dass eine Gegenfinanzierung durch die Krankenkassen notwendig ist, um ein funktionierendes Trauerangebot für Kinder und Jugendliche in Deutschland zu etablieren. „Denn Trauerbegleitung ist Gesundheitsprophylaxe“, so die Hospizexpertin.


Achtung Redaktionen:
Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim, Vizepräsidentin des Malteser Hilfsdienstes, sowie
Dr. Ingrid Chiari, ehrenamtliche Malteser Trauerbegleiterin, stehen für Interviews zur Verfügung. Vermittlung: Tel. 0221-9822-125.


Christlich und engagiert: Die Malteser setzen sich für Bedürftige ein. Hilfe für mehr als zwölf Millionen Menschen pro Jahr weltweit • 65.000 Engagierte in Haupt- und Ehrenamt • an mehr als 700 Orten • 1 Mio. Förderer und Mitglieder

Weitere Informationen:
Dr. Claudia Kaminski, Malteser Pressesprecherin,
Telefon 0221/9822-125, Fax 0221/9822-78 125;
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ; www.malteser.de


Posted: 2012-02-09 14:17:00

Read Full Article
 

Blog Button Add to Google Reader or Homepage Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de RSS Verzeichnis RSS Blog Top Liste - by TopBlogs.de

mieterinitiative


Informationsportal für Kuriere und Kurierzentralen